Wale, Robben, majestaetische Albatrosse .. !!

Original Eintrag vom 28. Februar 2006 – geschrieben in Kaikoura, EastCoast, Nelson, New Zealand

Hi Mates !!

Nach der aufregenden Kayak-Tour durch den wunderschoenen Abel tasman park haben wir ja sozusagen die Kueste rund um den Park gesehen.
Natuerlich gibt es aber auch ein Landesinnere des Parkes.
Am Takaka Hill ganz oben kann man naemlich auch zum Abel Tasman Park gelangen, durch das legendaere Harwoods Hole !! 😉
Ja, Harwoods Hole ist nur mal eben so die tiefste Hoehle der suedlichen Hemisphere, man erreicht sie durch felsige und sehr gefaehrliche Pfade, und kann von Plattformen die ueberhaupt keine Sperren/Barrieren/Antirutschsicherheiten geben, etwa vom oberen 1/4 des gesamten “Loches” nach oben geniales entdecken, und natuerlich tief in die Hoehle (riesenloch) hineinschauen !!
Klar, genau auf dem Takaka Hill bleiben ja immer die ganzen Wolken haengen, deshalb regnet es ja in Motueka so selten, aber in der Naehe des Harwoods Hole scheint es deshalb auch immer nass zu sein ! So auch als wir auf Wanderschaft gingen, so rutschig waren alle Felsen, Steine und super gefaehrliche Schluchten tausendmal haarstrauebender ! Auch die ganze Flora sieht so aus als ob es immer regnen wuerde, jeder Baum ist total mit Moos bewachsen, der Boden ist nicht mehr als solcher erkennbar, eine Wahnsinnslandschaft. Nach dem aufregendem Trip zum Hole (ca. 50 min vom Parkplatz, denn man nur durch die letzte Schotterpiste erreicht), haben wir uns noch auf ein Lookout getraut, von dem man Ausblicke ueber das ganze Tal erhuschen kann (vorausgesetzt die Wolken geben ein Loch preis). Gefaehrlich ist nur, dass das lookout und so die geniale Blicke nur durch sehr schroffe Vulkanfelsen zu erreichen sind, … (!) das war der mit abstand gefaehrlichste Ort bisher in Neuseeland…

Dann ging es endlich auf die grosse Reise ! Zwischenstopp in einer endlich wieder grossen Stadt, Nelson, haben wir natuerlich auch gemacht, bezaubernde Strassencafes und ein schoenes City Centre laden zum Bummeln ein. Nelson liegt auch wunderschoen an einer großen Meeresbucht, die einen die ganze Zeit auch verfolgt, bei Flut hat das ganze schon etwas majetstaetisches.
Dann ging die Fahrt durch Havelock auf dem Highway 6 zum Highway 1 ueber Blenheim Richtung EastCoast.
Und was fuer ne Coast !! Die EastCoast ist ja das trockenste Gebiet Neuseelands, da die riesigen Southern Alps die ganzen Wolken vom Westen abhalten (darum ist die WestCoast auch das feuchteste Gebiet). 😀
Das erkennt man schon an der Flora; steppengras, ein paar grashalme und interessante heugel landschaft, und als i-tuepfelchen hat die Kaikoura Coast als Strand schwarzen Sand ! So peitschen die (relativ ruhigen Wellen im gegensatz zur WestCoast) Wellen gegen schroffe Felsen und Klippen, die nur grasbueschel besitzen. Eindrucksvoll !!
Diese Landschaft dominiert die komplette KaikouraCoast, witzig ist nur dass man bis Kaikoura etwa 1andhalb stunden mit vollem Tank fahren muss, gibt es doch kein Haus unterwegs !! Da wird einem erst die duennbesiedelte Suedinsel bewusst !! hunderte hecta Felder und Steppen nur mit Schafen und anderen Tieren, aber von hauser weit und breit keine spur !! Kaikoura ist also endlich das rettende “Oertchen” mit Leben ! 😉
und was fuer eins, heisst doch Kaikoura uebersetzt “Crayfish” Essen, und Crayfish ist ja nichts anderes als die Riesenlanguste. Hier wird ueberall das sagenhafte Krustentier verkauft und geschlemmt, meist zu horrenden Preisen (55 $ fuer einen Crayfish).
Ausserdem liegt ja Kaikoura auf ner Halbinsel, die man natuerlich erkunden kann, Klippen und schoene Meeresblicke sind enthalten. Das tolle an Kaikoura sind aber die langgezogenen Kaikoura Gebirge im Hintergrund; majestaetisch hoch ragende Berge geben einem den Anschein, dass dies genau der Platz in Neuseeland waere, wo auf engstem Raum Berge auf Meer aufeinandertreffen.
Auf dem Cliff Walkway haben wir natuerlich auch Robben gesichtet, ist doch hier eine sehr grosse Robbenkolonie( Ich waere fast ueber eine gestolpert !!)
ausserdem kann man hier Wale beobachten (whale watching), weil das Meeresplateau direkt hinter Kaikoura sehr tief ist (ueber 1500 m tief), so gibt es hier sehr viele Wale. Die Tour war nicht ganz billig (125 $ pp) aber man leistet sich auch mal was um echte Wale zu sehen ! 😉 Und wir hatten glueck, der ausflug mit einem hypermodernen Katamaran mit Echolot, Walmikrofon und und und hat uns gleich zu 3 Walen gebracht, mit einzigartigen Aufnahmen bis hin zum Abgang und des beruehmten Flossenfotos.
Ausserdem gibt es auf hoher See auch majestaetische Albatrosse, deren Spannweite oft mehr als 2 m erreicht !! diese Riesenvoegel kommen auch nur zum Nisten an die Kueste, durch besondere Schnabelnasen koennen sie naemlich das Salz aus dem Meerwasser extrahieren !!! hammerviecher !

Kaikoura ist echt wahnsinnig schoen und bietet sehr viel von der Landschaft, das hat sich gelohnt !!

Ja, und wie geht es weiter ?
Freut euch,
Euer Sebastian

Kayaking an den schoensten Traumstraenden

Original Eintrag vom 23. Februar 2006 – geschrieben im Abel Tasman National Park, Bark Bay, Kaiteriteri, New Zealand

Hi Mates !!

Als wir nun endlich fertig waren, hat Tanja uns angerufen, die Fahrt mit ihrem Onkel sei vorbei.

Klar, als mates von tanja haben wir sie also in Motueka wieder mitgenommen.
Allerdings war klar, dass sie vorerst leider kein Geld besitzt, ist sie doch nur herumgereist und hat Geld ausgegeben ohne Ende und nie die Moeglichkeit gehabt Geld zu verdienen.

Alex und ich hatten aber schon laenger die Kayak Tour im Abel Tasman Nat. Park geplant, deshalb musste Tanja halt 2 Tage ohne uns auskommen.

Wahnsinn !! in Kaiteriteri, eines der schoenen Tore zum bezaubernden Abel Tasman National Park mit orangenem Sand und gruenem, tuerkisinem Meer, haben wir also fuer 2 Tage ein Kayak (Double Kayak fuer uns beide) gemietet.

Dafür haben wir gearbeitet !! Nach ein paar Instructions gings auch schon los ! auf zum split apple rock, das erste groessere Highlight auf der Kayak Tour, die entlang der Ostkueste des Abel Tasmans so lange geht wie man selber kann !!
der split apple rock ist echt witzig,
Alex sass bei der Tour hin zuerst vorne im double kayak, hatte ne map vor sich, und ich  musste hinten rudern und das paddeln exakt an alex seinem rhythmus fuer volle fahrt anpassen, bei der Rueckfahrt wurde dann getauscht.

Wahnsinnig, wie klar und schoen das Wasser ist, und da man in den abel tasman nur durch boot oder langen coastel walk zu fuss eintreten kann, ist fast jede traumhafte bucht verlassen und man fuehlt sich wirklich eins mit der Natur !! 😀

klar dass wir unsere 2 Pausen einmal an der appletree bay und an der puketahoe bay mehr als nur genossen haben, denn die ganze woche gab es nur Sonnenschein !! heiss ohne ende eben ein traumhaftes wetter in einer traumhaften kulisse sagenhaft.
Wir kamen relativ gut voran mit unserem Kayak und durch die detaillierte abel tasman map schipperten wir also von Traumbucht zu Traumbucht, manchmal zu kleinen Inseln, die mehr Richtung Meer lagen, manchmal an genialen caves und felsen direkt an der Kueste vorbei.

so sahen wir natuerlich auch viele pinguine, manchmal einfach dummglotzend auf einem baum oder felsen, albatrosse und allerlei Voegel. 😛

Nach der Sandfly Bay (!) und der Mad Mile, weil man da der rauen See fast hilflos ausgeliefert ist, machten wir Stopp/Uebernachtung in der Bark Bay.
In ein Double Kayak passt echt viel rein, klar wir hatten zelt, proviant und allerlei Getraenke (vorallem bier) dabei !
Jeder muss naemlich den muell auch wieder selbst entsorgen, im ganzen abel tasman gibt es keinen Muelleimer. Die Natur bedankt sich aber dafür ! kein wunder also dass es schon sehr seltsam ist, diesen park zu betreten, wenn er doch so abgeschieden von der Zivilisation ist und so grandios in der Natur.

Am naechsten tag (eiskalte Nacht!!) ging es also wieder zurueck! aber zuerst an der fishermans island vorbei, wo es Robben gibt !!
wahnsinnig, süsse, niedliche Robben in freier wildbahn !! 😀

viele bilder mit robben auf felsen wurden dann natuerlich auch gemacht.

leider ist alles mal vorbei,
darum kehrten wir echt fertig vom kayaken auch wieder nach moteuka zurück, um uns auszuruhen !

also viel spass mit den Bildern und bis zum naechsten Abenteuer

euer
Sebastian

Bis zum Ende der Welt !! (noerdlichstes Ende)

Original Eintrag vom 19. Februar 2006 – geschrieben an der Golden Bay/ Farewell Spit, New Zealand

Hi mates !!!

Wahnsinn, nach der Schafferei haben wir also endlich mal wieder Zeit fuers Reisen, mal schauen wie lange diesmal das Geld reicht (vielleicht weniger Geld fuer Alkohol ausgeben ?) 😛

Jedenfalls nach schmerzhafter Trennung von sehr vielen neuen Freunden hatten wir (Alex und ich), Jan und Nic, und noch fuer 2 Tage Sarah und Lena die Idee noch eine Woche auf der Kiwiplantage in Motueka zu arbeiten. Die Arbeit sieht etwas anders aus als nur schneiden, man muss jetzt mit einer Art motorsaegenkette manuell in die Rinde jedes Baumes ritzen oder schneiden.

Jedenfalls hatten wir zum Glueck noch einen Feiertag (Nelson Feiertag, zur Ehre der verstorbenen neuseelaendischen Soldaten im 2WK), den wir natuerlich ausgenutzt haben wie es nur ging !! 😉

So hatten wir die Idee mal den noerdlichsten Haken der Suedinsel zu sehen, Cape Farewell. Also muss man ueber den Takaka Hill nach Takaka, weiter nach Collingwood, und dann weiter am Rande des Kahurangi National Parks vorbei (mit schoenen Fluessen, sagenhaften Bergen in einem Prachtdschungel) bis zum entlegensten “Oertchen” (2 Hauser!!) fahren um endlich an das Cape Farewell zu gelangen.
Klar, Teer gibts da schon lange nicht mehr, auf ner Schotterpiste gehts die letzten Kilometer bis zu einem entlegenen Car Park, zu dem man nun zu Fuss bis zum ende des “Spites” laufen kann, dem farewell spit. Der walk dauert aber mind. 1 stunde, man muss naemlich am Strand entlang laufen, so kehrten wir etwa auf der haelfte des farewell spits um. Sagenhafte Eindruecke, vorallem wegen der Ebbe; mit grandiosen Blicken auf alle moeglichen Tierarten (hunderte von schwarzen Schwaenen, riesengrosse Albatrosse und komische Voegel) sahen wir auch Pinguine !! Und zwar nicht gerade wenig, treten ja Pinguine in Gruppen auf !
traumhaft schöne gegend, am rande des garnichts, wo so wenig leute sind wie man sich nur vorstellen kann !!
der kahurangi nat park haben wir auch kurz betreten, wir wollten eigentlich eine riesige Hoehle dort bewundern, die kostet aber massig eintritt (25 $ pp) und ist nur 2mal am tag geoffnet.
ausserdem waren wir noch hinter Takaka an den Pupu Springs, die saubersten und klarsten Quellen der Welt !!! 😀
Kein Wunder ist das doch die Hauptattraktion an der wunderschoenen Golden Bay.
Wahnsinn, glaubt man doch an der Quelle dass sie hoechstens 2 meter tief ist, in Wirklichkeit aber mehr als 5 meter tief ist. Denn die verdammt hohe Weitsicht des Wassers laesst einen den Atem rauben !!
Da laueft man einfach den Walk entlang eines superklaren Flusses und gelangt zu einer riesigen Quelle, wo pro Sekunde ueber 15000 liter Wasser raussprudeln, die einfach diesen klaren Fluss aus dem Nichts entstehen lassen !!

Wahnsinn !!

ausserdem hatten wir noch einen schoenen Aufenthalt auf dem takaka hill, der grandiose einblicke auf den kahurangi nat. park bietet.

also geniesst die bilder !!
unsere reise endet also in der Golden Bay und geht richtung motueka..

bis demnaechst
Sebastian

Kiwis, Kiwis und nochmals Kiwis

Original Eintrag vom 11. Februar 2006 – geschrieben an der Golden Bay, Takaka/Motueka, New Zealand

Hallo hiha !!

Aha !! Also haben wir also doch endlich Arbeit gefunden !! 🙂

Von Nelson faehrt man ueber Highway 60 von Richmond aus Richtung Motueka, also Richtung Westcoast auf dem noerdlichen Spitzchen der Suedinsel.

Motueka ist das Tor zum Kuharangi Nat. Park, einer der schoensten Parks Neuseelands mit wahnsinnig tollen Gipfeln, Taelern, Fluessen; ausserdem kann man dort den 3. besten Walk Track gehen, den Heaphy Track.

Der Abel Tasman Nat. Park ist gleich um die Ecke (Kaiteriteri ist Tor), mit der schoensten Meeresfarbe die man sich vorstellen kann und atemberaubenden kleinen Inseln vor fabelhafter Strandkulisse.

Von Motueka kommt man auch ueber den Takaka Hill (steil, haarnadelkurvig, sehr hoch, geniale Aussichten, haufenweise unterirdische Hoehlen….) nach Takaka, zur Golden Bay. Die Golden Bay ist der noerdlichste Zipfel der Suedinsel, die Straende sind wunderschoen, doch man merkt das man hier in eine Sackgasse hineinfaehrt; es gibt viele enge Strassen mit sogenannten One Lane Bridges (Bruecken mit nur einer Spur) und total kleinen Doerfern (nach Takaka kommt eigentlich nichts mehr) geht es Richtung Farewell Spit (der “Haken” ganz im Nordwesten). 😀

Die Kiwifarm ist eine der groessten hier in der Umgebung, der Big Boss (Peter) ist einer der reichsten Leute in Motueka und seine Familie war die erste hier in der Gegend; deshalb sind viele Strassen, Schulen nach ihm benannt.
Es gibt eine riesige Kiwiplantage in Motueka verstreut, doch die groesste ist eben ueber dem Berg in Takaka, direkt am Takaka River gelegen.

Also nach 2 Tagen Einfuehrung in Motueka mit Schneiden, Aussortieren schlechter Fruechte … wurden wir auch schon nach Takaka geschickt, denn mit einem engen Zeitplan im Nacken vom Big Boss muessen alle Kiwipflanzen geschnitten werden, moeglichst innerhalb 2 Wochen !!!! :/

Und genau das war also die Geburtsstunde unseres Kiwi Dorfes !! Wink
Kiwi Dorf ?
Ja, Takaka ist wirklich klein und dort wo die Kiwiplantage liegt, ist man total abgeschieden; wir aber als geniale Arbeiter (Alex und ich sind zusammen nach takaka gefahren) bekamen das riesige Haus quasi als Unterkunft. So schliefen wir im Van hatten aber ne Dusche, Mikrowelle, Toaster, Kuehlschraenke, und und und.
So waren wir also quasi vom Rest der Welt abgeschieden und lebten unser eigenes Leben in eben unserem eigenen Kiwi Dorf.
Das geniale war naemlich, dass wir im Kiwi Dorf sauviele neue Freunde kennengelernt haben. 😉
Deshalb an dieser Stelle gruesse an: Nicolai und Jan (eine grossartige Freundschaft mit zwei tschechischen Menschen, die ihre arme Familien verlassen haben, und unglaublich viel Freundlichkeit besitzen, dass die Freundschaft wahrscheinlich fuer immer halten wird),
Jonas, Henning und Nic (drei Berliner mit viel Witz, Alkoholkonsum und und und —> das naechste Treffen ist schon geplant, vorallem weil Henning genau am selben Tag geboren wurde wie ich —> doppelgeburtstag und und und),
Sarah und Lena (Lena hat mich mit Badisch unterstuetzt, denn nicht jeder versteht unseren schönen Dialekt badisch !! Sarah sehr liebes Maedel, hat sich schon perfekt an NZ angepasst (laufen beide barfuessig den ganzen tag rum) naechstes Treffen ist auch schon geplant, auch laenderuebergreifend !!) 😀
den Supervisors Allan und Hamberto (Allan ist die witzigste , beste Alkoholvernichtungsmaschine auf Partys (jeden Abend haben wir im Kiwidorf gefeiert !!!) und coolste Chef den man sich vorstellen kann, Hamberto aus Uruguay ist der albernste Chef und immer fuer Spaesse und Fun zu haben —> die geilste Kiwischlacht hat er angefangen !! Ausserdem sind beide sehr starke Persoenlichkeiten !! 🙂

und natuerlich alle anderen wie Sallah, Thomas, Martin, Frazer, Rocky und unser Maskottchen “Little Man” (ein putziger kleiner Kater, der von Nicolai gefunden wurde und vorm Tod gerettet wurde)..

Die 2 einhalb wochen Kiwidorf waren fantastisch, vorallem auch wegen des Geldes, weil wir ja quasi vor Ort waren (Kiwiplantage) konnten wir ausnahmsweise jeden Tag von 7 Uhr (!) bis 18.30 Uhr (!) schaffen, und das ganze 7 Tage in der Woche !!
Klar, die anderen Arbeiter wie Rocky und die Inder wurden ja erst jeden tag von Motueka nach Takaka gefahren (stuetzpunkt ist ja motueka). Darum musste aber auch immer ein Supervisor (Allan oder Hamberto im wechsel) auf uns “aufpassen”. Geile Abende mit viel Alkohol, Spass und Freundschaft waren also schon vorprogrammiert. 😀

Mit den meisten Leuten habe ich so tiefe Freundschaft geschlossen dass man sich auch nach Neuseeland auf jeden Fall treffen wird, ihr koennt euch nicht vorstellen wie trotz total harter Arbeit und immensen Druck vom Big Boss diese zweieinhalb Wochen zum spassigsten miteinander wurde dass man sich vorstellen kann !!
Irgendwie hat (fast) alles gepasst, unsere Kiwi Dorf Einwohner haben sich blendend verstanden, die Freundschaft bleibt bestehen, HUha !!

Einfach genial in einer der schoensten gegenden (geniale berge um die kiwiplantage) zu arbeiten, so nette leute um einen herum und immer spass und laune zu haben !! schade dass auch das schoenste erlebnis mal zu ende gehen muss !

also seid noch einmal alle gegruesst und ich hoffe mit den Bildern werdet ihr auch nicht vergessen !  😉

Heidiho
und bis zum naechsten Eintrag von meiner nicht vergessbaren und wahnsinnnig abwechslungsreichen Irrfahrt meines Lebens !!!!!

South Island, Arbeitsuchend

Original Eintrag vom 6. Februar 2006 – geschrieben in den Marlborough Sounds (Picton + Blenheim), New Zealand

Hallo Leudde !!

Also eines muss man ja sagen, obwohl die interislander Faehre nicht gerade guenstig ist, bietet sie doch sehr guten Komfort und ist megariesig !! kein wunder: es gibt shops, cafeterias und und und auf der riesigen faehre ! genial ist aber, dass wir an einem wunderschoenen heissen tag gefahren sind und wir so die schoene nordinsel langsam verschwinden sahen und die gigantischen Berge der Suedinsel, naemlich der marlborough sounds, auf uns zu kommen sahen.

Von der Faehre aus sieht man auch ziemlich schoene Grundstuecke mit Blicken aufs Meer und auf wunderschoene Huegel.

Das verrueckteste ist aber, wenn man in wellington, der neuseelaendischen Metropole, auf die Faehre steigt und dann abends (nach 3 stunden fahrt) auf dem verlassensten Dorf (Picton) ueberhaupt landet, weiss man wo man sich eigentlich befindet: naemlich auf der duenn besiedelten und wunderschoenen landschaftlich-traumhaften Suedinsel !! 😀
Nach einer Nacht im Van sahen wir tagsdrauf das Dorf von seiner schoenen Seite, nämlich die desTourismuses !! (fuer einen Latte hats aber gereicht !) 😛

Da wir ja schon wieder so ziemlich knapp bei Kasse sind (Die Faehre war teuer), hatten wir auch beschlossen gleich nach Arbeit im internet zu suchen, zur zeit ist ja prouning (schneiden) von Wein und Kiwis angesagt. Also riefen wir bei ungefaehr 10 Addressen an und bekamen endlich in Blenheim eine Zusage.

Noch gleich am selben Tag sollen wir nach Blenheim fahren, meinte der Contractor zu uns. kein problem aber nur mit einem landschaftlich attraktiven Umweg ueber havehock in den wunderschoenen Marlborough Sounds !! 😉
Serpentinen und haarnadelkurven en masse sind keine Seltenheit!
Wunderschoen sieht man, wie sich das Meer in Buchten und um schoene, zumeist unbewohnte Inseln durchschlängert, natuerlich repräsentiert in der schoensten Meeresfarbe und der schoensten palmen  Gruenfarbe !! 😉

Man merkt gleich, dass man man auf der Suedinsel eigentlich in einem anderen Land ist (im gegensatz zur nordinsel), hier gibt es auch viel mehr Bergketten, Taeler und Seen und und und

In Blenheim waren wir dann also und sind nach Nelson gefahren, wo wir einen Inder treffen sollen, der ein Vinyard (Weingut) besitzt.
Doch anstatt dort eine Arbeit zu finden, wollte uns der Inder nur weiter vermitteln und da wir anscheinend gut gebaute Deutsche (!) waren, hat er gleich 4 Leute angerufen ob sie uns als Aushilfe benoetigen ! 😉
Und so kam es zum Angebot, auf einer Kiwifarm prouning zu machen !

also seid gespannt und geniesst die bilder,
heidiho

Sebastian